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Krupp-Show

Mit der Geschichte des Krupp-Konzerns befaßt sich ab morgen eine Ausstellung im Essener Ruhr Museum. Unter dem Motto »200 Jahre Krupp. Ein Mythos wird besichtigt« sind rund 1500 Exponate aus der Geschichte des Essener Konzerns zu sehen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Dazu zählen Porträts, Einrichtungsgegenstände aus der Villa Hügel, Familienfilme, aber auch Urkunden, Verträge, Kunstwerke, Kanonen, Walzen, Geschosse oder Mineralien. Die Schau zeigt die Männer und Frauen der Industriellenfamilie, die die Geschicke des Unternehmens nachhaltig geprägt haben. »Die Wege des Kapitals sind nicht im mindesten wunderbar. Mit der gleichen naturgesetzlichen Notwendigkeit, die das Wasser den Berg hinuntertreibt, strömt das Kapital an den Ort des höchsten Profits. Ihm moralische Skrupel welcher Art immer ansinnen, hieße, dem Wasser zumuten, bergan zu laufen oder dem Felde zuzufliegen« (Karl Liebknecht in seiner Rede zu einem frühen Krupp-Korruptionsskandal im Reichstag am 21.4.1913). (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2012, Seite 13, Feuilleton

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