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29.03.2012
- → Feuilleton
Schmidt in der Todeszone
Als Harald Schmidts Late-Night-Show noch witzig war, enttäuschte sie größere Erwartungen: Viele sahen zu, nichts passierte – so funktioniert Fernsehen überhaupt, Schmidt brachte das auf den Punkt. Im Verlauf von 17 Jahren erlahmte das Interesse an der Sendung, die auch bei einem zwischenzeitlichen Wechsel ins Öffentlich-Rechtliche kaum verändert wurde. Am Mittwoch teilte Sat.1 nun mit, daß am 3. Mai die letzte Ausgabe laufen wird. Begründet wurde das Aus mit der Quote. Dafür muß Schmidt Verständnis haben. Sie war auch in der Sendung am Dienstag sein Maßstab: »1,2 Prozent. Oder wie mein Freund Thommy Gottschalk sagt: Willkommen in der Todeszone.« Nach Senderangaben lief die Show auf durchschnittlich 730000 Glotzen. Das das entsprach einem Marktanteil von 5,4 Prozent. (dapd/jW)
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