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24.03.2012
- → Geschichte
Anno … 13.Woche
1872, 27. März: Der erste Band des »Kapitals« von Karl Marx erscheint in der russischen Übersetzung von G.A. Lopatin, N.F. Danielson und N.N. Ljubawin in Petersburg. Marx Hauptwerk liegt damit erstmals in einer Fremdsprache vor. Die Auflage von 3000 Exemplaren ist gegen Ende des Jahres fast vollständig ausverkauft.
1917, 27. März: Während des Ersten Weltkriegs läßt das deutsche Heereskommando trotz Protests internationaler wie deutscher Historiker Teile der in Frankreich gelegenen mittelalterlichen Burg Coucy sprengen.
1922, 27. März: In Moskau findet der XI. Parteitag der Kommunistischen Partei Rußlands (Bolschewiki) statt. W.I.Lenin zieht Bilanz über das erste Jahr der »Neuen Ökonomischen Politik« (NEP), die im März 1921 eingeleitet worden war. Der russische Revolutionär konstatiert, daß die Schwierigkeiten, in denen sich das Land nach dem Krieg und der imperialistischen Aggression der Nachkriegsjahre befindet, noch keineswegs überwunden sind, aber diese Aufgabe bewältigt werden könne, wenn »wir die Einheit der Partei bewahren und festigen«.
1937, 31. März: Im Spanischen Bürgerkrieg kommt es zu einem Fliegerangriff auf die baskische Gemeinde Durango. Bei dem Angriff der an der Seite Francisco Francos gegen die Spanische Republik kämpfenden deutschen »Legion Condor« sterben Hunderte Zivilisten, Tausende werden verwundet. Auf fliehende Dorfbewohner schießen die Kampfflieger mit Maschinengewehren.
1947, 30. März: Qazi Mohammed wird in Mahabad hingerichtet. Mohammed war Regierungschef der kurzlebigen Republik Kurdistan, die im Januar 1946 mit Unterstützung der Sowjetunion im Nordiran errichtet worden war. Diese war Ende 1946 von der iranischen Armee angegriffen und zerschlagen worden.
1957, 27. März: In Augsburg legen mehr als 1000 Metallarbeiter der MAN-Werke spontan die Arbeit nieder. Sie protestieren gegen die Einführung von »Rationalisierungsmaßnahmen«, durch die Akkordvorgabezeiten und die Eingruppierung in die einzelnen Lohnsufen ohne Anhörung oder Mitwirkung des Betriebsrates festgesetzt werden sollen. Die IG Metall erkennt den Streik an, nach zweieinhalb Tagen lenkt die Geschäftsführung ein, die Arbeiter können einige ihrer Forderungen durchsetzen.
1917, 27. März: Während des Ersten Weltkriegs läßt das deutsche Heereskommando trotz Protests internationaler wie deutscher Historiker Teile der in Frankreich gelegenen mittelalterlichen Burg Coucy sprengen.
1922, 27. März: In Moskau findet der XI. Parteitag der Kommunistischen Partei Rußlands (Bolschewiki) statt. W.I.Lenin zieht Bilanz über das erste Jahr der »Neuen Ökonomischen Politik« (NEP), die im März 1921 eingeleitet worden war. Der russische Revolutionär konstatiert, daß die Schwierigkeiten, in denen sich das Land nach dem Krieg und der imperialistischen Aggression der Nachkriegsjahre befindet, noch keineswegs überwunden sind, aber diese Aufgabe bewältigt werden könne, wenn »wir die Einheit der Partei bewahren und festigen«.
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1937, 31. März: Im Spanischen Bürgerkrieg kommt es zu einem Fliegerangriff auf die baskische Gemeinde Durango. Bei dem Angriff der an der Seite Francisco Francos gegen die Spanische Republik kämpfenden deutschen »Legion Condor« sterben Hunderte Zivilisten, Tausende werden verwundet. Auf fliehende Dorfbewohner schießen die Kampfflieger mit Maschinengewehren.
1947, 30. März: Qazi Mohammed wird in Mahabad hingerichtet. Mohammed war Regierungschef der kurzlebigen Republik Kurdistan, die im Januar 1946 mit Unterstützung der Sowjetunion im Nordiran errichtet worden war. Diese war Ende 1946 von der iranischen Armee angegriffen und zerschlagen worden.
1957, 27. März: In Augsburg legen mehr als 1000 Metallarbeiter der MAN-Werke spontan die Arbeit nieder. Sie protestieren gegen die Einführung von »Rationalisierungsmaßnahmen«, durch die Akkordvorgabezeiten und die Eingruppierung in die einzelnen Lohnsufen ohne Anhörung oder Mitwirkung des Betriebsrates festgesetzt werden sollen. Die IG Metall erkennt den Streik an, nach zweieinhalb Tagen lenkt die Geschäftsführung ein, die Arbeiter können einige ihrer Forderungen durchsetzen.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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