Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Männergesellschaft

Seattle. US-Nationaltorhüterin Hope Solo hat nach dem Aus der Frauenfußball-Profiliga WPS über ein Engagement bei einem unterklassigen Männer-Team in St. Louis nachgedacht. Doch der Weltverband FIFA legte sein Veto ein. »Ich denke, ich hätte das geschafft. Es ist bedauerlich, daß es von der FIFA nicht erlaubt wurde. Es gibt nicht so viele Möglichkeiten, die Beste der Welt zu werden«, sagte die 30jährige Solo dem Internetportal goal.com. (sid/jW)

Zwei mehr

Lissabon. Die erste portugiesische Fußball-Liga soll ab der kommenden Saison um zwei Mannschaften auf 18 Teams aufgestockt werden. Das kündigte die Liga-Vereinigung LPFP am Dienstag an. Zur Umsetzung der geplanten Umstrukturierung soll den beiden Absteigern in diesem Jahr der Gang in die Zweitklassigkeit erspart bleiben. (sid/jW)

Schlüsseldienst

Mönchengladbach. Aus den Notizen zur Psychologie des Geheimfavoriten auf die deutsche Meisterschaft. »In Leverkusen, das ist kein Schlüsselspiel, wir haben nur noch Schlüsselspiele«, sagte Lucien Favre als Gast bei der Mitgliederversammlung des Verbandes Westdeutscher Sportjournalisten mit Blick auf das Rheinland-Duell am kommenden Samstag. Favre ist ein Mann der Mäßigung: »Wir dürfen nicht überdrehen, müssen weiter seriös bleiben. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr haben wir im Abstiegskampf zu Hause 0:1 gegen Kaiserslautern verloren und waren schon tot.« (sid/jW)

Spanische ­Steuerschulden

Madrid. Die spanische Regierung hat auf Anfrage im Parlament eingeräumt, daß die Klubs der ersten drei Fußball-Ligen dem Finanzamt 752 Millionen Euro schulden. Davon entfallen rund 490 Millionen Euro auf die 20 Erstligisten. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!