Zum Inhalt der Seite

Arbeiter bei Brand in Istanbul getötet

Istanbul. Bei einem Brand auf einer Großbaustelle in der türkischen Metropole Istanbul sind elf Arbeiter ums Leben gekommen. Offenbar sei das Feuer durch ein Elektroheizgerät in den zur Unterbringung der Arbeiter benutzten Zelten ausgelöst worden, sagten Augenzeugen am Montag. Das Feuer am Sonntag abend hatte sich schnell ausgebreitet und die Arbeiter im Schlaf überrascht. Auf der Baustelle in Esenyurt im europäischen Teil von Istanbul entsteht ein neues Einkaufszentrum. Die Arbeiter waren für das Projekt aus Ost- und Zentralanatolien an den Bosporus gebracht worden und wohnten in Plastikzelten, in denen sie sich nachts mit Hilfe von Elektroöfen vor der Kälte schützten. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2012, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!