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IPPNW kritisiert AKW-Betreiber
Berlin. Knapp ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima fordert die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW vom Kernkraftwerkbetreiber Tepco eine umfassende Aufklärung über die Vorfälle. Es gebe noch viele offene Fragen und Unstimmigkeiten, kritisierte IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz am Dienstag in Berlin. Das Kraftwerk habe unglaubliche Sicherheitsdefizite gehabt, zahlreiche Systeme seien bereits durch das Erdbeben ausgeschaltet worden. Es liege außerdem bis heute kein Bildbeweis dafür vor, daß der Atommeiler überhaupt durch den Tsunami überschwemmt worden sei, kritisierte Paulitz.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
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