Zum Inhalt der Seite

IPPNW kritisiert AKW-Betreiber

Berlin. Knapp ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima fordert die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW vom Kernkraftwerkbetreiber Tepco eine umfassende Aufklärung über die Vorfälle. Es gebe noch viele offene Fragen und Unstimmigkeiten, kritisierte IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz am Dienstag in Berlin. Das Kraftwerk habe unglaubliche Sicherheitsdefizite gehabt, zahlreiche Systeme seien bereits durch das Erdbeben ausgeschaltet worden. Es liege außerdem bis heute kein Bildbeweis dafür vor, daß der Atommeiler überhaupt durch den Tsunami überschwemmt worden sei, kritisierte Paulitz.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!