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Richter-Fotos

Dutzende unveröffentlichte Fotografien von Gerhard Richter sind neu aufgetaucht. Das Gerhard-Richter-Archiv in Dresden entdeckte in seinem Lager insgesamt rund 150 Aufnahmen von Gemälden, die der Maler später zerstörte, wie Archivleiter Dietmar Elger am Montag einen Bericht des Spiegels bestätigte. Darunter seien 60 Fotografien aus der bedeutenden Schaffensphase zwischen 1962 und 1965. Die Aufnahmen dokumentieren Gemälde, darunter ein Familienporträt und ein Känguruh, die Richter selbst nicht gefielen, weshalb er sie mit einem Messer zerschnitt. Heute hätten die 60 Werke nach Schätzung des Archivs einen Wert von etwa 180 Millionen Euro. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2012, Seite 12, Feuilleton

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