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Schiedsspruch nach Ölverstaatlichung

Caracas. Ein internationales Schiedsgericht hat dem US-Energiekonzern Exxon Mobil im Streit um die Verstaatlichung von Erdölfeldern in Venezuela 908 Millionen Dollar zugesprochen. Die Kompensationssumme liegt deutlich unter den von dem Energieriesen eingeforderten zehn Milliarden Dollar. Der venezolanische Präsident Hugo Chavez dürfte das Urteil der Internationalen Handelskammer als Etappensieg im Konflikt mit internationalen Ölkonzernen begrüßen. Exxon hatte die Klage 2007 eingereicht.

Damals hatte Chavez mehrere Ölfelder verstaatlicht. Neben Exxon bemühen sich auch andere große Konzerne wie Chevron um eine Beteiligung an milliardenschweren Ölförderprojekten in Venezuela.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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