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Migranten stärker von Armut bedroht

Berlin. Zuwanderer sind in Berlin deutlich stärker von Armut bedroht als die einheimische Bevölkerung. Rund 27 Prozent von ihnen waren 2010 armutsgefährdet, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag anläßlich des »Internationalen Tages der Migranten« (18. Dezember) mitteilte. Ihr Armutsrisiko lag damit um mehr als 15 Prozentpunkte über dem der Menschen, die nicht zugewandert sind. Dabei gibt es den Angaben zufolge große lokale Unterschiede: In Spandau lag die Differenz bei fast 27 Prozentpunkten, in Mitte bei etwa neun Prozentpunkten. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2011, Seite 4, Inland

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