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Guatemala: Prozeß gegen Paramilitärs

Guatemala-Stadt. Fünf ehemalige Paramilitärs müssen sich in Guatemala wegen eines an Bauern verübten Massakers vor Gericht verantworten. Wie am Donnerstag bekannt wurde, beschloß die Richterin Carol Flores die Eröffnung eines Verfahrens wegen mutmaßlicher Beteiligung an der Tötung von 262 Bauern im Jahr 1982 in der Ortschaft Plan de Sánchez im Bezirk Baja Verapaz nördlich von Guatemala-Stadt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten, ehemaligen Mitgliedern der ultrarechten Patrouillen für zivile Selbstverteidigung (PAC), unter anderem Mord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2011, Seite 7, Ausland

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