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Nippons Banken bunkern Dollar

Tokio. Kurz vor dem Jahreswechsel haben sich die japanischen Banken mit Dollar vollgesaugt. Sie liehen sich bei der Zentralbank knapp 4,8 Milliarden Dollar für drei Monate – soviel wie noch nie seit Ausbruch der europäischen Staatsschuldenkrise vor rund zwei Jahren. Im November hatten sie sich noch mit 200 Millionen Dollar begnügt, wie die Bank of Japan am Dienstag in Tokio mitteilte. Damals lag der Zinssatz noch bei 1,12 Prozent, während er diesmal nur 0,61 Prozent betrug.

Weil US-Geldmarktfonds vor allem den europäischen Banken wegen der Schuldenkrise kaum noch Geld leihen, stellen die weltgrößten Notenbanken bis 2013 Dollar-Liquidität in unbegrenzter Höhe zur Verfügung.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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