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China: Prozeß nach Ölpest

Shanghai. Mehr als ein Jahr nach einer schweren Ölpest vor der Nordostküste Chinas sollen sich die Verantwortlichen in einem Strafprozeß vor Gericht verantworten. Wie die chinesische Regierung am Donnerstag abend mitteilte, wollen die Behörden gegen insgesamt 14 Beschuldigte Anklage erheben. 29 hochrangige Mitarbeiter des staatlichen Ölkonzerns China National Petroleum Corporation, darunter auch Generaldirektor Jiang Jiemin, werden den Angaben zufolge verwarnt.

Im Hafen von Dalian waren im Juli vergangenen Jahres zwei Pipelines explodiert. Nach Angaben der Behörden flossen 1500 Tonnen Öl ins Gelbe Meer.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2011, Seite 2, Ausland

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