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FDP dreht Röttgen den Strom ab

Berlin. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) streiten weiter über die Photovoltaik-Förderung. Rösler habe mehrfach deutlich gemacht, daß es »eine Grundvoraussetzung für den Wirtschaftsstandort Deutschland« sei, eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Das sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Freitag in Berlin. Da die Erneuerbare-Energien-Umlage 2013 aber 3,5 Cent übersteigen könne, müsse bei den größten Kostentreibern gespart werden. Deshalb habe Rösler vorgeschlagen, den Ausbau neuer Photovoltaik-Anlagen auf 1000 Megawatt jährlich zu begrenzen. Das Umweltministerium geht von einer stabilen Umlage aus. Die Photovoltaik-Förderung sei zudem bereits gesenkt worden, eine weitere Kürzung um 15 Prozent stehe Anfang 2012 an. Jetzt müsse abgewartet werden, wie sich das auswirke. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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