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Handball: Sterilisation

Köln. In einem offenen Brief an die Handball-Bundesliga haben am Dienstag 28 Fanklubs unter anderem das 48stündige Äußerungsverbot zu Schiedsrichterleistungen kritisiert. »Die Fanklubs wollen und werden nicht mehr länger untätig zusehen, wie der Sport, der von seinen Emotionen lebt, von Funktionären zunehmend sterilisiert wird«, heißt es in dem Schreiben. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann entgegnete: »Es ist nicht unsere Absicht, den Handball zu sterilisieren. Wir haben in Sachen Kommunikation einige Fehler gemacht, allerdings werden viele Dinge auch falsch wahrgenommen.« Den Dialog mit den Fans wolle er suchen, eine Änderung der Regelung schloß er aber aus. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2011, Seite 16, Sport

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