Zum Inhalt der Seite

Autorennsport: Düsend

Suzuka. Eine der langweiligsten und überflüssigsten Sportarten der Welt ist der Autorennsport. Und zwar nicht nur aus ökologischen oder politischen Gründen, nein, auch aus ästhetischen: Wie viele Schrebergärten Deutschlands werden mit Ferrari-Fahnen verschandelt? Und wann hat man zuletzt wirklich schöne Autos mit halsbrecherisch fahrenden Abenteurern und Lebemännern am Steuer gesehen? Richtig, im Film »Grand Prix« über die Formel 1 der sechziger Jahre. Melden müssen wir aber nichtsdestotrotz: Sebastian Vettel ist schon beim fünftletzten Rennen der Saison in Suzuka zum zweiten Mal in Folge Formel-1-Weltmeister geworden. Dafür reichte in Japan der dritte Platz hinter Jenson Button und Fernando Alonso. Vettel schaffte bislang neun Siege in 15 Rennen. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2011, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!