Zum Inhalt der Seite

Koalitionsgespräch ­festgefahren

Berlin. Die Bildung einer rot-grünen Regierung in Berlin könnte am Streit über eine rund drei Kilometer lange Autobahntrasse scheitern. Die Sozialdemokraten verlangen von ihrem möglichen Juniorpartner mehr Kompromißbereitschaft in der Auseinandersetzung über die Verlängerung der Autobahn 100. SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller schloß ansonsten Gespräche mit der CDU nicht aus. Vor den geplanten Koalitionsverhandlungen, für die beide Seiten bereits gestimmt haben, wollen sich die Parteispitzen am Dienstag nun zu einer dritten Sondierungsrunde treffen.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!