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Baustopp für Riesenstaudamm

São Paulo. Ein brasilianisches Gericht hat einen Baustopp für den drittgrößten Staudamm der Welt im Amazonas-Gebiet angeordnet. Der Bau des Belo-Monte-Staudamms gefährde den Fischfang der Ureinwohner, hieß es am Mittwoch zur Begründung. Das Baukonsortium dürfe keine Infrastrukturmaßnahmen vornehmen, welche den natürlichen Strom des Xingú-Flusses und damit den Fischbestand beeinträchtigten. Das Bundesgericht des nordbrasilianischen Staates Pará untersagte dem Baukonsortium Norte Energia, das Flußbett des Xingú, eines Zuflusses des Amazonas, durch den Bau eines Hafens oder von Deichen, durch Sprengungen oder das Graben von Kanälen zu verändern.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2011, Seite 6, Ausland

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