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Protest in Bolivien hält weiter an

La Paz. Die Empörung in Bolivien über die brutale Niederschlagung von Protesten gegen ein Straßenbauprojekt durch ein Amazonas-Gebiet am Wochenende hält an: Zehntausende Bolivianer gingen am Mittwoch in Großstädten landesweit auf die Straße. Sie werfen dem ersten indigenen Präsidenten, Evo Morales, Verrat an den Ureinwohnern vor. Morales erklärte in der Nacht zum Donnerstag, die Proteste seien ein Weckruf für seine Regierung. Zugleich betonte er, die Gewalt nicht angeordnet zu haben und bat um Vergebung. Die indigenen Gruppen sollten Gespräche mit der Regierung über das von ihm inzwischen vorerst auf Eis gelegte Projekt führen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2011, Seite 6, Ausland

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