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Keine Legalisierung von Abtreibungen

Genf. Im Fürstentum Liechtenstein bleiben Abtreibungen verboten. Ein Antrag zur Legalisierung des Eingriffs in den ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft wurde in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit abgelehnt, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Die Gegner setzten sich mit 52,3 Prozent durch. Erbprinz Alois von Liechtenstein hatte im vergangenen Monat in einer Rede gedroht, er werde sein Veto gegen die Zulassung von Schwangerschaftsabbrüchen einlegen, weil er fürchte, daß dies zur Abtreibung von Kindern mit Behinderungen führe. Die Zulassung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften wurde dagegen im Juni in einer ähnlichen Abstimmung im Fürstentum gebilligt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2011, Seite 15, Feminismus

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