Zum Inhalt der Seite

Italien senkt eigene Wachstumsprognose

Rom. Die italienische Regierung hat am Donnerstag ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum der kommenden Jahre gesenkt. Für das laufende Jahr werde nun ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,7 Prozent statt wie bislang 1,1 Prozent erwartet, hieß es in einem Dokument, das vom Kabinett verabschiedet wurde. Für das kommende Jahr rechne die Regierung nun mit 0,6 statt 1,3 Prozent und 2013 mit 0,9 Prozent statt 1,5 Prozent. Als Reaktion auf die hohe Staatsverschuldung und den Druck der Anleihenkäufer hatte die Regierung in Rom kürzlich ein rund 60 Milliarden Euro schweres Kürzungspaket geschnürt. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!