-
15.09.2011
- → Ausland
Peru verhängt Ausnahmezustand
Lima. Die peruanische Regierung hat in Teilen des Amazonasgebiets den Ausnahmezustand verhängt. Als Grund gab die Regierung in Lima am Dienstag (Ortszeit) unter anderem die Aktivitäten von Drogenhändlern und Rebellen in der Region an. Der Ausnahmezustand solle die Bevölkerung vor verbliebenen Anhängern der maoistischen Organisation Leuchtender Pfad schützen. Die Maßnahme gilt für 60 Tage in den Bezirken Cholon, Monzon und Leoncio Prado.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland