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Suzuki kündigt VW

Frankfurt/Tokio. Der japanische Kleinwagen- und Motorenspezialist Suzuki kündigte am Montag die vor knapp zwei Jahren VW eingegangene Allianz auf. Er fürchte um seine Eigenständigkeit fürchtet, hieß es in der Begründung. Suzuki-Chef Osamu Suzuki bot den Wolfsburgern an, die von VW gehaltenen Aktien zurückzukaufen. Der japanische Konzern wolle technische Neuentwicklungen künftig allein vorantreiben.

Zuvor hatte Volkswagen den Japanern vorgeworfen, die Kooperationsvereinbarung gebrochen zu haben. Suzuki habe unzulässigerweise Dieselmotoren von Fiat bezogen. Europas größter Automobilhersteller räumte seinem Partner daraufhin eine mehrwöchige Frist ein, um »diesen Sachverhalt zu korrigieren«.

(reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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