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Australien forciert Abschiebungspläne

Canberra. Die australische Regierung will Pläne zur Abschiebung von Asylsuchenden trotz einer Ablehnung durch den Obersten Gerichtshof vorantreiben. Dem Parlament sollen kommende Woche Gesetzesänderungen vorgelegt werden, die eine Ausweisung von Flüchtlingen möglich machen sollen. Unter dem ursprünglich geplanten Abkommen hätte Australien 800 Asylsuchende nach Malysia abschieben und im Gegenzug 4 000 in Malaysia registrierte Flüchtlinge aufnehmen sollen. Der Oberste Gerichtshof Australiens hatte das Abkommen für illegal erklärt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2011, Seite 6, Ausland

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