Zum Inhalt der Seite

Inflation in China läßt nach

Peking. Nach dem Höhenflug der Preise in China hat die Inflation im August etwas nachgelassen. Die Teuerungsrate fiel auf 6,2 Prozent zurück, wie am Freitag aus offiziellen Statistiken der Volksrepublik hervorging. Im Juli hatte die Inflation mit 6,5 Prozent noch ein Dreijahreshoch erreicht. Die chinesische Zentralbank hatte deshalb mit mehrfachen Zinserhöhungen und anderen Maßnahmen versucht, eine Überhitzung der Konjunktur zu verhindern.

Der jüngste Rückgang der Teuerungsrate nährte Hoffnungen, daß der Preisdruck seinen Höhepunkt erreicht haben könnte und die Zentralbank die geldpolitischen Zügel in absehbarer Zeit nicht noch stärker anziehen wird.(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!