Zum Inhalt der Seite

China bereitet sich auf Taifun vor

Peking. Wegen eines herannahenden Taifuns sind an der chinesischen Ostküste mehr als eine halbe Million Menschen in Sicherheit gebracht worden. Der Wirbelsturm »Muifa« sollte am Montag in der Provinz Shandong auf die Küste treffen, wie chinesische Medien meldeten. Die Metropole Schanghai wurde am Sonntag bereits von starkem Wind und heftigem Regen heimgesucht, doch wurden dort keine größeren Schäden befürchtet. In den betroffenen Provinzen waren mehr als 600000 Menschen ins Sicherheit gebracht und mehr als 20000 Fischerboote zurück in die Häfen gerufen worden, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Nach Angaben des Wetterbüros in Shandong dürfte sich der Taifun an Land abschwächen. Zunächst waren die Behörden davon ausgegangen, daß »Muifa« einer der heftigsten Wirbelstürme seit Jahren werden und so schwere Zerstörungen anrichten könnte wie der Taifun »Saomai« 2006. Damals waren in China mindestens 450 Menschen ums Leben gekommen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2011, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!