Zum Inhalt der Seite

UNO erklärt Hungersnot für Teile Somalias

Nairobi. Die UNO hat für Teile des dürregeplagten Somalia offiziell eine Hungersnot erklärt. Betroffen seien die Regionen Bakool und Lower Shabelle im Süden des Landes, erklärte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Mittwoch. Eine akute Hungersnot herrscht laut UNO dann, wenn in mindestens 20 Prozent der Haushalte extremer Nahrungsmittelmangel besteht und mehr als 30 Prozent der Menschen stark unterernährt sind. Ein weiterer Richtwert ist der Hungertod von täglich mindestens zwei Menschen pro 10 000 Einwohner. In der Region sterben der UNO zufolge jeden Tag sechs Kinder unter fünf Jahren an Unterernährung. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2011, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!