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Europa bastelt sich eine Ratingagentur

Hamburg. Der alte Kontinent bastelt an einer europäischen Ratingagentur. Bereits im zweiten Quartal 2012 solle die als unabhängige Stiftung geplante Einrichtung erste Bewertungen für Länderratings vorlegen und damit die globale Vormachtstellung von Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch brechen, berichtete das Wirtschaftsmagazin Capital am Montag.

Im zweiten Halbjahr 2012 sollen dann Noten für Banken und 2013 zu Unternehmen und Finanzprodukten folgen. Rund 300 Millionen Euro soll der Aufbau laut Magazin kosten. Das Startkapital für die Stiftung solle von europäischen Firmen der Finanzbranche kommen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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