Zum Inhalt der Seite

Neonazis stoppen in Neuruppin

Neuruppin. Das »Netzwerk Neuruppin« ruft auf, am Samstag, den 9. Juli, einen Neonaziaufmarsch durch die Stadt zu verhindern. Bereits seit vier Jahren marschieren Rechte aus ganz Brandenburg durch Neuruppin. Inzwischen hat sich der Aufmarsch zu einem bundesweit beworbenen Event militanter Neonazis entwickelt. Unter dem Motto »Vom Schuldkult zur Mitschuld« versuchen die sogenannten »Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland« mit revanchistischen Positionen die deutsche Kriegsschuld für den Zweiten Weltkrieg zu leugnen. »Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Nazis nicht noch ein weiteres Jahr durch Neuruppin marschieren zu lassen«, erklärte das »Netzwerk Neuruppin«. Mit dabei sind unter anderem Jusos, Grüne Jugend, DGB-Jugend, VVN-BdA. (jW)

www.netzwerk-neuruppin.de
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2011, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!