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Ratingagentur droht Athen-»Rettern«

Paris. Die Pläne der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF), private Gläubiger am zweiten Hilfspaket für Griechenland zu beteiligen, könnten nach Einschätzung von Standard & Poor’s (S&P) als teilweiser Zahlungsausfall gewertet werden. Die von französischen Großbanken und deren »Chefverkäufer«, Staatspräsident Nicolas Sarkozy, vorgeschlagene Lösung wird von der US-Agentur nicht goutiert. Diese Maßnahmen trügen »nach unseren Kriterien« zu einem Kreditausfall Griechenlands bei, teilte S&P am Montag mit. Damit scheint die hochgepriesene Minibeteiligung der Finanzkonzerne an den »Hilfen« für Athen ein Flop zu werden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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