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Linkspartei gegen Billiglöhne

Stralsund. Mit Plakataktionen an sieben Orten in Mecklenburg-Vorpommern haben am Montag Vertreter der Linken die Lohnsituation im Gastgewerbe kritisiert. Am Pylon der neuen Rügenbrücke installierten Aktivisten in 40 Metern Höhe ein etwa 14 Meter großes Transparent mit der Aufschrift »Ihnen einen schönen Urlaub! Der Kellnerin einen guten Lohn«. Die Lohnbedingungen im Gastgewerbe hätten ein Niveau »unter aller Würde« erreicht, fügte der Chef der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi hinzu. Löhne von 700 Euro für Zimmermädchen und 1100 Euro für Köche widersprächen allen Anstandsregeln.

Die Linke fordere daher ab 2013 einen flächendeckenden einheitlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde.

Der Wirtschaftsexperte der CDU-Fraktion, Wolfgang Waldmüller, warf den Linken daraufhin vor, Mecklenburg-Vorpommern mit der Protestaktion schlechtzumachen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2011, Seite 5, Inland

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