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Italien: Kürzungspaket stößt auf Kritik
Rom. Mit Kritik haben die italienische Opposition und
Gewerkschaften auf die Billigung eines Sparpakets der Regierung
durch das Parlament reagiert. Susanna Camusso,
Generalsekretärin des Gewerkschaftsbundes CGIL, bezeichnete
die Maßnahmen am Freitag als »unausgewogen«, weil
sie vor allem Beschäftigte und Rentner betreffen. Das gelte
besonders für den Beschluß, die Gehälter der
Beamten bis 2014 einzufrieren. Oppositionsführer Pier Luigi
Bersani von der Demokratischen Partei sprach von einer
»Zeitbombe«.
Das italienische Kabinett hatte am Donnerstag abend einem von der Regierung Silvio Berlusconi eingebrachten Kürzungspaket in Höhe von rund 47 Milliarden Euro zugestimmt. Dieses sieht vor, bis zum Jahr 2014 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Zu den zentralen Maßnahmen gehört die Anhebung des Pensionsalters für Frauen auf 65. Das Paket muß nun innerhalb von 60 Tagen vom Parlament abgesegnet werden. (AFP/dapd/jW)
Das italienische Kabinett hatte am Donnerstag abend einem von der Regierung Silvio Berlusconi eingebrachten Kürzungspaket in Höhe von rund 47 Milliarden Euro zugestimmt. Dieses sieht vor, bis zum Jahr 2014 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Zu den zentralen Maßnahmen gehört die Anhebung des Pensionsalters für Frauen auf 65. Das Paket muß nun innerhalb von 60 Tagen vom Parlament abgesegnet werden. (AFP/dapd/jW)
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