Zum Inhalt der Seite

Massakerorte der Nazis schützen

Bukarest. Forscher haben zum Schutz Hunderter Massengräber von Naziopfern in Osteuropa aufgerufen. »Wir können Europa und die Demokratie nicht auf den Massengräbern vergessener Opfer aufbauen«, sagte der Franzose Patrick Desbois von der Vereinigung Yahad-In Unum. Diese hat seit 2004 in Rußland, Belarus, der Ukraine und Polen mehr als 1850 Zeugen von Massakern aufgespürt und 650 Massengräber ausfindig gemacht. Das American Jewish Committee startet Desbois zufolge in Kürze in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt in Berlin ein Projekt zum Schutz von Hinrichtungsstätten. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2011, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!