Zum Inhalt der Seite

Irak: Todesurteil für Attentäter

Bagdad. Wegen ihrer Beteiligung an einem Anschlag auf eine Hochzeitsfeier mit zahlreichen Toten sind am Donnerstag 15 mutmaßliche Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Qaida von einem irakischen Gericht zum Tode verurteilt worden. Das Massaker an 70 Menschen im Jahr 2006 gilt als eines der schwersten Attentate im Irak. Internationale Menschenrechtsorganisationen haben Zweifel

bekundet, daß die Verfahren vor irakischen Gerichten die internationalen Standards für Fairneß erfüllen. Die 15 Verurteilten haben einen Monat Zeit, Berufung gegen die Todesurteile einzulegen.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!