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Hundt beklagt Einfluß von »Linksideologen«

Darmstadt. Der Beschluß des ver.di-Gewerkschaftsrates vom Mittwoch, aus der gemeinsamen Initiative von DGB und dem Arbeitgeberdachverband BDA für eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit in den Betrieben auszusteigen, ist bei SPD und BDA auf deutliche Kritik gestoßen. BDA-Präsident Dieter Hundt sagte dem Darmstädter Echo (Freitagausgabe) laut Vorabmeldung, er bedauere die Entscheidung ver.dis. Die Diskussion innerhalb der Gewerkschaften werde »vornehmlich von linksideologischen Stimmen verschärft«. SPD-Fraktionsvize Garrelt Duin sagte der Zeitung, eine Radikalisierung von Tarifauseinandersetzungen könne sich zur Gefahr für den Standort Deutschland auswachsen. Falls die Regierung jetzt kneife, behalte sich die SPD einen eigenen Gesetzentwurf zur Tarifeinheit vor. Die BDA/DGB-Initiative sieht vor, das Streikrecht für Spartengewerkschaften stark einzuschränken. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2011, Seite 1, Inland

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