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Lagarde-Bewerbung um IWF-Chefposten

Paris. Nach dem Rücktritt ihres Landsmannes Dominique Strauss-Kahn bewirbt sich die konservative französische Finanzministerin Christine Lagarde um die Führung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zu dieser Entscheidung sei sie »nach reiflicher Überlegung« gelangt, sagte Lagarde am Mittwoch bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz in Paris. Strauss-Kahn war vergangene Woche von seinem Posten zurückgetreten, nachdem er in New York wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung festgenommen worden war. IWF und Weltbank galten bisher als Erbhöfe der mächtigen kapitalistischen Industriestaaten. Während die USA den Weltbankchef stellen, bekam den Spitzenjob beim Währungsfonds ein (West-)Europäer. Inzwischen erheben auch Schwellenländer Anspruch auf den Posten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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