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Weniger Krokodile

Die Behörden im südostafrikanischen Moçambique haben die Krokodile am Sambesi-Fluß dezimiert, nachdem diese wiederholt Menschen attackierten. Einige der bis zu sechs Meter langen Reptilien an Afrikas viertgrößtem Fluß wurden eingefangen und getötet, berichtete die Staatspresse am Dienstag. Im vergangenen Jahr seien bei einer ähnlichen Aktion innerhalb von drei Tagen 51 Krokodile getötet, 15 weitere gefangen und 9600 Krokodileier eingesammelt worden, sagte ein Behördenvertreter der Zeitung Noticias. Die Attacken sind eine Folge der forcierten Landwirtschaft. Immer größere Anbauflächen werden mit dem Wasser des Flusses bewirtschaftet. In diesem Jahr wurden am Sambesi drei Menschen von Krokodilen angegriffen, keiner von ihnen starb. 2010 gab es 13 tödliche Krokodilangriffe. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2011, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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