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Streit über Akten im RAF-Prozeß
Stuttgart. Im Prozeß gegen das frühere RAF-Mitglied
Verena Becker wegen des Attentats auf Generalbundesanwalt Siegfried
Buback und seine Begleiter 1977 ist es erneut zum Streit zwischen
Nebenkläger Michael Buback und der Bundesanwaltschaft
gekommen. Buback sagte am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht
Stuttgart, die Ermittlungsakten seien »nicht in
Ordnung«. Bundesanwalt Walter Hemberger bestritt dies und
warf Buback vor, er ziehe die ermittelnden Beamten wegen angeblich
falsch protokollierter Aussagen »in den Dreck«.
Verteidiger Walter Venedey sagte, Buback wolle nahelegen, eine
»schützende Hand« habe Verena Becker lange vor
einer Anklage wegen des Attentats bewahrt. Für
»Verschwörungstheorien« gebe es aber keine
Anhaltspunkte. Becker war 1983 wegen Zusammenarbeit mit dem
Verfassungsschutz vom RAF-Gefangenenkollektiv ausgeschlossen
worden. (dapd/jW)
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