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Hessische Drucker streiken für mehr Lohn
Frankfurt/Main/Berlin. Beschäftigte von Zeitungsdruckereien in
Kassel und Frankfurt am Main sind am Freitag für eine
Lohnerhöhung in den Warnstreik getreten. Mit der
Arbeitsniederlegung wandten sie sich auch gegen eine
Verlängerung der Arbeitszeit ohne Bezahlung und gegen
Lohnkürzungen, wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte. An der
ersten Warnstreikwelle in der Druckindustrie haben sich nach
Gewerkschaftsangaben von Mittwoch bis Freitag mittag rund 2500
Beschäftigte in über 50 Betrieben der Druckindustrie
beteiligt. Ferner seien bisher etwa 1300 Redakteure in 47
Redaktionen sowie zahlreiche Angestellte der Zeitungsverlage
bundesweit in den Ausstand getreten.
Von den Streiks war laut ver.di am Freitag unter anderem das Druckzentrum der Frankfurter Rundschau in Neu-Isenburg betroffen. Auch Redakteure waren zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Sie protestieren zudem gegen die geplanten Entlassungen bei der Zeitung. ver.di zufolge werden die Verhandlungen für die Druckindustrie am 17. Mai in Frankfurt fortgesetzt. (dapd/jW)
Von den Streiks war laut ver.di am Freitag unter anderem das Druckzentrum der Frankfurter Rundschau in Neu-Isenburg betroffen. Auch Redakteure waren zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Sie protestieren zudem gegen die geplanten Entlassungen bei der Zeitung. ver.di zufolge werden die Verhandlungen für die Druckindustrie am 17. Mai in Frankfurt fortgesetzt. (dapd/jW)
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