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BP muß Bußgeld für Ölpest zahlen

Los Angeles. Fünf Jahre nach einer Ölpest im US-Bundesstaat Alaska muß der britische Energiekonzern BP ein Bußgeld in Millionenhöhe zahlen. Das Unternehmen einigte sich am Dienstag (Ortszeit) mit dem US-Justizministerium und der Umweltschutzbehörde EPA auf eine Zahlung von 25 Millionen Dollar (17 Millionen Euro), wie die US-Behörden mitteilten. Demnach erklärte sich BP zudem bereit, in den nächsten drei Jahren schätzungsweise 60 Millionen Dollar in die Sicherheit seiner rund 1600 Pipelines in der Region North Slope in Alaska zu investieren. Im März 2006 waren dort 5000 Barrel (Faß, je 159 Liter) Rohöl ausgelaufen. Ermittler machten dafür rostige Leitungen verantwortlich.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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