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Ghaddafi-Sohn weist Vorwürfe zurück

Washington. Ein Sohn des libyschen Oberst Muammar Al-Ghaddafi hat Vorwürfe über Gewalt gegen regierungskritische Demonstranten und Zivilisten zurückgewiesen. »Wir haben keine Verbrechen gegen unser Volk begangen«, sagte Saif Al-Islam der Zeitung Washington Post in einem Interview, das am Sonntag (Ortszeit) veröffentlicht wurde. Berichte, wonach Sicherheitskräfte zu Beginn der Unruhen im Februar auf Demonstranten geschossen hätten, verglich er mit den gelogenen Vorwürfen vor Beginn des Irak-Kriegs, wonach der damalige irakische Diktator Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besaß. Saif Al-Islam wies auch Meldungen zurück, wonach in der umkämpften Hafenstadt Misurata Zivilisten von Ghaddafi-Soldaten getötet wurden. »Das ist nicht passiert. Das wird nie passieren.« (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2011, Seite 1, Ausland

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