Zum Inhalt der Seite

Belarus: Geständnisse nach U-Bahn-Anschlag

Minsk. Zwei Tage nach dem schweren Anschlag auf eine Minsker U-Bahnstation hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am Mittwoch Geständnisse von zwei Verdächtigen verkündet. Die Drahtzieher seien aber weiter nicht bekannt, sagte Lukaschenko in einer Fernsehansprache. Bei dem Anschlag im abendlichen Berufsverkehr wurden am Montag zwölf Menschen getötet und rund 200 verletzt.

Er habe die Generalstaatsanwaltschaft angewiesen, Oppositionelle zu verhören, sagte Lukaschenko. Diese könnten wissen, »wer den Angriff angeordnet hat«. Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Belarus gedenkt der Opfer des Anschlags mit einem nationalen Trauertag. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!