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13.04.2011
- → Inland
Alternative Pläne für Atomausstieg
Berlin. Die Umweltverbände BUND und Greenpeace fordern einen
Ausstieg aus der Atomenergie in den nächsten zwei bis vier
Jahren. Im Vergleich zum Restrisiko der deutschen AKW seien die
nötigen Investitionen »marginal«, sagte
BUND-Energieexperte Thorben Becker am Dienstag in Berlin bei der
Vorstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Energiewende.
Greenpeace veranschlagt für einen Atomausstieg bis 2015 und die Abschaltung aller großen Kohlekraftwerke bis 2030 Investitionen in Höhe von 110 Milliarden Euro. Dem stünden aber 145 Milliarden Euro an Einsparungen etwa bei den Ausgaben für Brennstoffe gegenüber, sagte Greenpeace-Vertreter Stefan Krug am Dienstag bei der Vorstellung eines eigenen Szenarios. Die komplette Umstellung der deutschen Stromversorgung auf erneuerbare Energien hält Greenpeace bis 2050 für möglich. Zusätzliche finanzielle Belastungen der Bevölkerung ergäben sich dadurch nicht. (dapd/jW)
Greenpeace veranschlagt für einen Atomausstieg bis 2015 und die Abschaltung aller großen Kohlekraftwerke bis 2030 Investitionen in Höhe von 110 Milliarden Euro. Dem stünden aber 145 Milliarden Euro an Einsparungen etwa bei den Ausgaben für Brennstoffe gegenüber, sagte Greenpeace-Vertreter Stefan Krug am Dienstag bei der Vorstellung eines eigenen Szenarios. Die komplette Umstellung der deutschen Stromversorgung auf erneuerbare Energien hält Greenpeace bis 2050 für möglich. Zusätzliche finanzielle Belastungen der Bevölkerung ergäben sich dadurch nicht. (dapd/jW)
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