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UNO erfaßt intimeDaten von Frauen

München. Frauen, die sich auf einen Arbeitsplatz bei der Organisation der Vereinten Nationen bewerben, müssen intime Fragen zum Verlauf ihrer Menstruation und Verhütung beantworten. Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe.

Nach Aussage von Farhan Haq, Sprecher des UN-Generalsekretärs, dient die Auswertung des entsprechenden Fragebogens lediglich dazu, Mitarbeiterinnen davor zu bewahren, in Gebiete geschickt zu werden, in welchen gesundheitliche Risiken für sie bestehen könnten. Tatsächlich aber muß jede Bewerberin den Bogen ausfüllen, auch wenn mit ihrer künftigen Arbeit keinerlei Aufenthalte in anderen Ländern verbunden wären.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2011, Seite 15, Feminismus

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