-
21.03.2011
- → Ausland
Türkei zwingt iranisches Flugzeug zur Landung
Diyarbakir. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist ein
iranisches Frachtflugzeug wegen des Verdachts des Transports
illegaler Rüstungsgüter in der Türkei zur Landung
gezwungen worden. Die zivile Maschine vom Typ Iljuschin habe auf
dem Weg nach Syrien auf dem Flughafen Diyarbakir im kurdischen
Südosten der Türkei landen müssen, hieß es am
Sonntag aus türkischen Militärkreisen. Demnach standen
türkische Jagdflugzeuge zum Einsatz bereit, sollten die
Piloten des Frachtflugzeugs der Aufforderung zur Landung nicht
Folge leisten. Das Flugzeug wurde den Angaben zufolge nach der
Landung durchsucht. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland