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IG Metall begrüßt Nachforderungen

Berlin. Die IG Metall begrüßt die Entscheidung der Sozialversicherungen, von zahlreichen Zeitarbeitsfirmen Sozialbeiträge nachzufordern. »Wer sich auf Kosten der Mitarbeiter und der Versichertengemeinschaft mit Lohndumping Wettbewerbsvorteile verschafft hat, muß jetzt auch die Konsequenzen tragen«, sagte IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel der Berliner Zeitung vom Wochenende.

Das Bundesarbeitsgericht hatte im Dezember entschieden, daß der Verband der »Christlichen Gewerkschaften« für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) keine tariffähige Spitzenorganisation ist, weil sie zu wenig Mitglieder hat. Die von ihr abgeschlossenen Tarifverträge wurden rückwirkend für nichtig erklärt. Damit haben die Beschäftigen Anspruch auf höhere Bezahlung. Zugleich fordern die Sozialversicherungen entsprechend höhere Sozialbeiträge. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2011, Seite 5, Inland

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