Zum Inhalt der Seite

Wowereit für längere Kameradatenspeicherung

Berlin. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unterstützt die Forderung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nach Ausdehnung der Speicherungsfrist für Aufnahmen aus Überwachungskameras von 24 auf 48 Stunden. Er gehe davon aus, daß sich die Debatte in diese Richtung entwickle, sagte Wowereit am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hatte die Verlängerung der Speicherdauer von Videoaufnahmen kürzlich noch abgelehnt. Hintergrund für die BVG-Forderung ist ein Überfall auf dem U-Bahnhof Lichtenberg bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Die Täter waren dabei von einer Videokamera gefilmt worden. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2011, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!