-
18.03.2011
- → Inland
Brandstifter angeklagt
Berlin. In Zusammenhang mit sechs Brandschlägen auf Moscheen
hat die Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag Anklage gegen
einen 30jährigen erhoben. Sie lautet auf schwere Brandstiftung
in Tateinheit mit Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion
sowie versuchte schwere Brandstiftung in fünf weiteren
Fällen. Der Beschuldigte ist in Teilen geständig. Er war
im Januar 2011 verhaftet worden. Vorläufig wurde er in einem
psychiatrischen Krankenhaus des Maßregelvollzugs
untergebracht. Nach Ansicht eines Sachverständigen hat er die
Taten im Zustand erheblich verminderter oder aufgehobener
Steuerungsfähigkeit begangen. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland