Zum Inhalt der Seite

Streikverbot für GDL beantragt

Kiel. Als erstes Unternehmen will die zum Veolia-Konzern gehörende Nord-Ostsee-Bahn (NOB) weitere Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auf juristischem Weg unterbinden. Ein entsprechender Antrag auf eine Einstweilige Verfügung sei beim Arbeitsgericht Kiel eingereicht worden, erklärte ein Unternehmenssprecher am Montag. Über den Antrag will das Gericht am Mittwoch entscheiden. Die NOB hält die Streiks der GDL für rechtswidrig, weil sie damit zu Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag gezwungen werden soll. Mit diesem soll die einheitliche Entlohnung aller 26000 Lokführer in Deutschland auf dem Niveau der DB gewährleistet werden. Ab Mittwoch könnte es laut Ankündigungen der GDL zu mehrtägigen Arbeitsniederlegungen in diesem Tarifkonflikt kommen. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2011, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!