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Prozeß gegen Tönnies fortgesetzt

Essen. Am Landgericht Essen ist am Mittwoch der Prozeß gegen Deutschlands größten Fleischproduzenten Clemens Tönnies fortgesetzt worden. Dabei forderte die Staatsanwaltschaft, die Anträge der Verteidigung auf Einstellung bzw. Aussetzung des Verfahrens zwecks Überprüfung durch den Europäischen Gerichtshof abzuweisen. Tönnies und zwölf weitere Angeklagte müssen sich seit Ende Februar wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelrecht vor Gericht verantworten. Die Unternehmensgruppe soll 175 Millionen Packungen falsch etikettiertes Hackfleisch über Discounter in den Handel gebracht haben. Die Packungen enthielten den Angaben zufolge zu viel Schweine- und zu wenig Rindfleisch.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2011, Seite 4, Inland

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