-
10.03.2011
- → Ausland
Yunus legt Rechtsmittel ein
Dhaka. Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus hat am Mittwoch
Rechtsmittel gegen die Gerichtsentscheidung in Bangladesch
eingelegt, mit der seine Absetzung als Direktor der Grameen Bank am
Vortag bestätigt wurde. Die bengalische Zentralbank gab die
Entlassung von Yunus in der vergangenen Woche bekannt und
begründet sie damit, daß er über eine bindende
Altersgrenze von 60 Jahren hinaus im Amt geblieben sei. Der
70jährige ist Gründer der Grameen Bank, die Mikrokredite
an Mittellose vergibt und damit versucht, die Armut der
Bevölkerung in Bangladesch zu lindern.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
